„Eine gute Nacht verspricht einen guten Morgen.„

So vielfältig die Ursachen von Schlafstörungen oft sind, so
unterschiedlich sind die Wege, ihnen vorzubeugen oder sie zu beseitigen.
Wenn Sie feststellen, dass Sie nicht erholsam schlafen, dauerhaft unausgeglichen
sind und Schlafstörungen haben, können Ihnen die nachfolgenden Tipps
helfen, Ihren Schlaf zu verbessern.
Sollten keine Verbesserungen Ihrer Situation eintreten,
wenden Sie sich bitte
an einen Schlafberater oder Ihren Arzt.
Schlafzeiten
Der Körper braucht, wie unsere innere Uhr, einen gleichmäßigen
Schlafrhythmus. Darum sollte man regelmäßig zur selben Zeit
ins Bett gehen und aufstehen. Auch am Wochenende sollte dieser Rhythmus
beibehalten werden, sonst hat der Körper jedes Wochenende einen Jetlag.
Sorgen ablegen
Lassen Sie die Sorgen des Tages an der Schwelle zum Schlafraum.
Legen Sie sich einpersönliches „Schlaf gut“ Heft an. Darin notieren
Sie bitte täglich kurz:
Entspannungsübungen
Ob Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung, mit diesen Übungen
bringen Sie Ihren Körper zur inneren Ruhe.
Sport
Sport ist gut für den Schlaf, aber nicht mehr am Abend. Der Körper
benötigt mindestens drei Stunden, um zur Ruhe zu gelangen.
Bewegung
Ein leichter Spaziergang am Abend entspannt und fördert das Einschlafen.
Einschlafrituale
Einfache Dinge regelmäßig angewendet, programmieren unseren
Körper auf diese Situationen und Ereignisse, es entsteht eine Routine.
Das gilt auch für unseren Schlaf! Entspannende Abend-Rituale fördern
so das Einschlafen. Das Unterbewusstsein lernt, dass es Zeit zum Müdewerden
ist und stellt sich darauf ein, dass man bald einschläft. Der Abendtee,
ein Glas Milch mit Honig, ein Entspannungsbad, das vertraute Gläschen
Wein, eine schöne Melodie oder eine leichte Lektüre bauen eine Brücke
zum Schlaf.
Natürliche Schlafhilfen
Gegen innere Unruhe und nervöse Einschlafstörungen helfen pflanzliche
Mittel wie Hopfen, Passionsblume, Baldrian, Melisse
Tageslicht
Tageslicht spielt eine große Rolle für einen erholsamen Schlaf.
Je mehr Tageslicht wir tanken, desto besser werden wir nachts schlafen.
Licht am Abend
Der Abend sollte mit gedämpftem Licht, eventuell mit Kerzenlicht,
ausklingen. So wird die Melatoninproduktion im Körper angeregt und
wir werden langsam müde.
Essen
Am Abend möglichst leichte Nahrung zu sich nehmen und nicht später
als 18:00 Uhr essen.
Fette, gehaltvolle Speisen werden schwer abgebaut, Salate führen zu
Blähungen. Beides verschlechtert den Tiefschlaf. Bei aufkommendem
Hungergefühl am Abend eine Scheibe Brot oder etwas Obst essen.
Schlafen
Das Bett dient nur dem Schlafen und dem Sex. Fernsehen, Lesen und Arbeiten
im Bett hemmen das Einschlafen.
Schlafplatz
Ein optimaler Schlafplatz befindet sich nicht an Außenwänden,
unter dem Fenster oder zwischen Tür und Fenster.
Raumtemperatur
Nicht zu kalt schlafen, die optimale Raumtemperatur zum Schlafen beträgt
17…19°C
Bett
Ein dünnes atmungsaktives Oberbett aus Naturmaterialien unterstützt
unseren Schlaf am besten.
Matratze, Kissen
Die Matratze sollte nicht zu fest und zusammen mit dem Kissen individuell
auf den Körper abgestimmt sein.
Wach im Bett
Wer nachts aufwacht, sollte nicht länger als 10 Minuten wach liegen
bleiben. Danach ist es besser, man steht auf und trinkt einen Entspannungstee
oder die Tasse heiße Milch. Zur Ablenkung tragen auch Lesen oder
Fernsehen bei.
Aufstehen
So wie das Einschlafen sollte sich das Aufstehen zu einem festen Ritual
entwickeln.
Begrüßen Sie den Tag und Sie werden von ihm empfangen. Beginnen
Sie den Tag in Ruhe.
Licht am Morgen
Helles, möglichst Tageslicht fördert das Aufstehen.
Sport am Morgen
Sport, unmittelbar nach dem Aufstehen, bringt den Kreislauf in Schwung
und hilft beim Wachwerden.
No No!
Alkohol – mehr als ein Glas Wein oder Bier fördern zwar das
Einschlafen, hemmen aber den Tiefschlaf
Koffein – wirkt anregend und hemmt den Schlaf, sollte nach 16:00
Uhr gemieden werden
Nikotin – beeinträchtigt den Schlaf